Individuelle Hilfen in schwierigen Lebenssituationen


> Seit dem Jahr 1989 bietet AUF ACHSE Beratung und Betreuung für Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenssituationen. In dieser Zeit hat sich unsere Arbeit kontinuierlich weiterentwickelt. 

> Dies gilt neben der Fortschreibung unserer pädagogischen Konzepte und der Realisierung neuer stationärer und ambulanter Betreuungsformen auch für die Struktur und Organisation unserer Arbeit.



Meilensteine unserer Arbeit

Als wir im November 1989 unseren Verein gegründet haben hätten wir uns nicht träumen lassen, wie viele junge Menschen in Köln auf der Straße leben.

Sicher, als Straßensozialarbeiter hatten wir schon einige von ihnen kennen gelernt. Aber wir haben nicht damit gerechnet, dass es mehrere hundert von ihnen gibt: Im vergangenen Jahr hatte unser Beratungsbus am Kölner Hauptbahnhof 443 BesucherInnen, von diesen waren 42 noch minderjährig.

 


Als wir im Jahr 1992 die ersten drei Betreuungen im Auftrag des Jugendamtes übernahmen hätten wir nicht gedacht, dass wir bald dringend Verstärkung bräuchten.

Bis dahin hatten wir ausschließlich ehrenamtlich gearbeitet, angesichts der hohen Nachfrage und auch der notwendigen Professionalisierung unserer Arbeit wurden wir nun zu einem Arbeitgeber. Heute beschäftigt AUF ACHSE ein Team von über 150 Angestellten: ErzieherInnen und SozialarbeiterInnen, Verwaltungskräfte, Hauswirtschaftskräfte und Hausmeister.

 


Als wir im Jahr 1995 ein ehemaliges Hotel als Notschlafstelle für 20 Jugendliche gemietet haben hätten wir nicht geglaubt, dass es bald zu klein sein würde.

Inzwischen hat AUF ACHSE insgesamt 101 stationäre Plätze für die Betreuung von Jugendlichen. Diese befinden sich in sieben größeren Häusern und 18 kleineren Wohnungen. Dazu kommen noch etwa 130 Kinder, Jugendliche und Familien, die wir ambulant betreuen.


Vor 25 Jahren hat sich niemand von uns ausmalen können, wie sehr sich unsere Arbeit im Laufe der Zeit nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ verändern würde.

Zu den letzten Meilensteinen dieser Entwicklung gehört, dass wir nun auch Vormundschaften für Kinder und Jugendliche übernehmen, deren leibliche Eltern die elterliche Sorge nicht ausüben können.





Auch in Zukunft wollen wie bleiben, wie wir sind: Beweglich und in guter Gesellschaft!

Wir akzeptieren die hilfesuchenden Menschen, aber nicht ihre schwierige Lebenssituation. Die Basis unseres sozialpädagogischen Handelns ist eine offene Grundhaltung für die Anliegen der Betreuten. Mit unserer Arbeit wollen wir dazu beitragen, dass jeder Einzelne (wieder) auf den eigenen Weg findet.

> Beweglich sein, neuem gegenüber aufgeschlossen, nicht stehen bleiben sondern neue Wege gehen. Dabei individuelle wie soziale Veränderungen erkennen, aufgreifen und sich selbst stetig verändern: Dies war von Beginn an der Motor unserer Entwicklung und so soll es auch in Zukunft bleiben.

 

> Dabei wissen wir uns in Ihrer guten Gesellschaft. Glücklicherweise, denn eins ist klar: Das alles konnten wir nur mit der Hilfe vieler schaffen. Keiner unserer Arbeitsbereiche kam bisher ohne die Unterstützung durch Spenden aus. Sei es, dass Möbel für eine neue Gruppe angeschafft werden mussten, Schlafsäcke finanziert werden, um sie im Winter an Obdachlose zu verteilen oder das Schulprojekt einen neuen Computer braucht

> Wir sind froh über diese gute Gesellschaft. Und wir sind dankbar für die Unterstützung!

> Darauf hoffen wir auch für die Zukunft, denn ohne sie schaffen wir es nicht.